auch heute noch ist das wlan im friedrichstadtpalast sehr quälend. zumindest glückte der verbindungsversuch bereits beim ersten mal, aber geschwindigkeit ist was anderes.
selbst so etwas simples wie ein twitter-client will nicht sofort verbinden. die re:publica mausert sich so wirklich zu einer klassischen offline-konferenz. dabei dachte ich, dass das online-sein, das immer-im-netz und leben-im-web die grundpfeiler sind. vielleicht ging es aber auch nur mir so, vielleicht ist mein netbook nicht für solcherlei freifunkende massenvernetzung nicht ausgelegt. meine gestrigen begleiter hatten mit ihren angestaubten windosen-laptops weniger probleme. doch wozu unnötig kraft darauf verwenden, was ich nicht ändern kann.
ab heute werden einige panels und vorträge auch in der kalkscheune stattfinden, somit wird sich vielleicht zum einen die last verteilen, zum anderen habe ich die leise hoffnung, dass dort die infrastruktur ein wenig besser funktioniert. letztes jahr tat es das …
zwischeneinwurf: dank bruysten.com gibt es hier doch noch ein recht gut funkendes netz, lob an den herrn! leider nur im voyer-bereich, im saal dagegen nicht.
der zweite tag selbst fängt für mich wohl wirklich erst nachmittags an, da die termine im friedrichstadtpalast selbst nicht so reizvoll waren.
leider habe ich das panel mit herrn schaar verpasst, da auch ich einmal etwas ausschlafen wollte. ich hoffe jedoch, dass trotz fehlendem livestream wenigstens die videos einige tage später verfügbar sind. dieses jahr übernimmt ja make.tv die multimedia-angelegenheit, wobei ich hobnox im grunde spannender fand.[01]
was erwartet mich heute noch? gerrit van aaken wird über die sieben todsünden des blogdesign referieren, was ich mir definitiv anschauen werde.[02] design ist für mich ja auch so ein ding, ich bin ein optischer mensch. und blogcraft braucht ohnehin noch ein schönes design. darum ist es vielleicht gar nicht mal so verkehrt, was andere als gut und als schlecht ansehen.
einige weitere kleinere vorträge sind auch noch interessant, wenn es berichtenswert ist, werdet ihr es hier auch nachlesen können.
erschreckend war für mich etwas, was ich aus dem panel zum thema next generation mitgenommen habe. die ängste und sorgen der eltern sind im grunde ziemlich überflüssig, da jugendliche aus ihrem schülerVZ, facebook und myspace gar nicht so wirklich rauskommen. das internet selbst ist doch wesentlich größer und neben wikipedia zur schulrecherche und youtube zur filmischen belustigung noch breiter gefächert, als die “neue” generation tatsächlich sieht.
noch etwas ist mir aufgefallen: die re:publica ist mir eindeutig zu überfüllt, es ist nicht mehr so kuschelig wie letztes jahr. wenn diese veranstaltung noch weiter wächst, dann lohnt es sich wohl auch nicht mehr …
