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Seit kurzem gibt es nun eine offizielle App für WordPress auf Android — WordPress for Android, womit sich wunderbar auch mehrere WP-Installationen verwalten lassen. Diese Android-App findet ihr entweder im Market, wenn ihr direkt nach wordpress sucht (sie heisst identisch und ist von Automattic Inc.), oder mit eurem Android-Handy nachfolgenden QR-Code scannt (sofern ein Barcode-/QR-Scanner bereits installiert ist – OkoTag funktioniert ganz gut, da dann automatisch in den Market gewechselt wird):

1 | <a href="market://search?q=pname:org.wordpress.android">market://search?q=pname:org.wordpress.android</a> |
Was kann man mit der WordPress-App machen?
Grundsätzliche Verwaltungsaufgaben in den Bereichen Kommentare, Posts und Pages. Eigentlich auch die drei wirklich wichtigen Dinge, die man dann auch eventuell mobil erledigen möchte. Wobei den meisten wohl schon mit dem Kommentar-Management geholfen sein sollte; interessanterweise ist es auch der erste Tab nach dem Einloggen.
Kommentare
Comments können genehmigt, wieder auf unmoderiert gesetzt, als Spam markiert oder beantwortet werden. Direkt neue Kommentare zu schreiben ist nicht möglich (auch nicht über den Posts-Abschnitt).
Posts
Bei Posts kann man sich eine Vorschau oder die Kommentare zum Beitrag anzeigen lassen. Eine Bearbeitungsfunktion ist auch mit an Bord. Titel, Inhalt, Tags und Kategorie kann eingestellt und modifiziert werden. Auch der Status kann zwischen veröffentlicht oder nicht gewechselt werden (Häkchen setzen bzw. entfernen), leider kann kein Datum verändert werden, sodass eine zeitgesteuerte Veröffentlichung nicht möglich ist. Mit dem Plus-Symbol unten in der linken Ecke lässt sich auch prima ein neuer Post anlegen.
Zum Bearbeiten stehen einem nur Quicklinks für Fett, Kursiv, Links und Zitatblöcke als Hilfe zur Verfügung, alles weitere muss manuell eingetippt werden (HTML-Ansicht, kein WYSIWYG!). Bilder lassen sich von der SD-Karte aus hinzufügen. Ein auf dem Android neu angelegter Post, der nicht veröffentlicht wurde, wird zuallererst als Entwurf lokal gespeichert! Dies sollte man nicht vergessen, da man sich sonst später sicher dumm und dämlich sucht im WordPress und dort nix vorfindet.
Aber man hat hier auch weiter gedacht: lokale Entwürfe lassen sich zum Blog übertragen ohne sie damit gleich zu veröffentlichen. Dazu einfach in der Posts-Übersicht auf den Entwurf langdrücken (= lange gedrückt halten) und die Hochlade-Funktion auswählen. Ungetestet aber sich analog funktioniert es wohl dann auch mit Posts, die man gleich veröffentlichen will. (Es steht dann in der Übersicht der Hinweis direkt unter dem Titel, dass der Beitrag publiziert werden soll.)
Pages
Zu den Pages muss nichts weiter gesagt werden, es verhält sich alles analog zu den Posts. Nur hier fehlen Tags und Kategorie-Auswahl gänzlich. Wer bei Pages also mit Tags arbeitet, muss dies dann im Blog nachholen.
Fazit
Alles in allem eine schon gut durchdachte und gelungene App, die dadurch überzeugt, dass sie problemlos funktioniert. Das wpToGo hatte mich leider nicht sehr überzeugt.
Übrigens: es ist egal, ob man ein selbst gehostetes WordPress oder ein WordPress.com-Blog eingibt, die App unterstützt beides.
Nochmals der Code in klein:

Also: ausprobieren!
Original-Infos unter http://android.wordpress.org/

Reaktionen:
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