Seit einigen Stunden beschreibt Wordpress einen neuen Meilenstein in der Entwicklung. 4 1/2 Jahre hat es gedauert ((Version 2: Release am 31. Dez. 2005, siehe hier)), nun ist es soweit: Wordpress 3.0 ist draußen! (Codename: Thelonious) Eine der wesentlichsten Änderungen ist übrigens, dass die Single-Installation und Wordpress μ (WPMU, Multi-User Variante) nun wirklich miteinander verschmolzen sind. Das erinnert an die Zeiten, wo Microsoft ihre Desktop- und Server-Schiene von Windows zusammengeführt hatte. Ab sofort lädt man sich also nur noch eine Version von Wordpress herunter und kann dann bei der Installation angeben, ob man lieber ein Einzelblog oder eine Mehrbenutzer-Umgebung à la wordpress.com erstellen möchte. Wer seine aktuelle Installation aktualisiert, bekommt übrigens davon nix mit, die vorhandene Umgebung bleibt so, wie sie ist. Ein nachträgliches Umschalten ist eben sowenig vorgesehen. Weitere Neuerung ist für Neulinge von Interesse: die Entwickler haben nach vielen Jahren nun auch das Standard-Theme geändert; das gute alte Kubrick hat ausgedient und an seine Stelle tritt nun ein Theme namens Twenty Ten. Nebst kleinerer Änderungen am Admin-Interface sind die weiteren Neuerungen eher technischer Natur und meistens nur für Entwickler interessant. Spannend wird es nebenbei nun auch, wie kompatibel die alten Plugins sind bzw. wie schnell neue Versionen nachziehen, die z. B. dann auch von der neuen API Gebrauch machen, die einige Annehmlichkeiten zur Individualisierung bringen. So soll es nun leichter sein, Hintergründe, Menüs und Shortlinks anzupassen. Das werde ich mir die Tage genauer anschauen und hoffen, dass dann u. a. auch die Entwicklung für WP Statscraft schneller voranschreitet. Im Allgemeinen wäre es daher auch ratsam, ...
Schön, dass du dich für Android interessierst.Schau doch auch einmal auf der mannaz.cc Fokus-Seite für Android vorbei, um weitere Artikel zum Thema zu finden. Seit kurzem gibt es nun eine offizielle App für Wordpress auf Android -- Wordpress for Android, womit sich wunderbar auch mehrere WP-Installationen verwalten lassen. Diese Android-App findet ihr entweder im Market, wenn ihr direkt nach wordpress sucht (sie heisst identisch und ist von Automattic Inc.), oder mit eurem Android-Handy nachfolgenden QR-Code scannt (sofern ein Barcode-/QR-Scanner bereits installiert ist - OkoTag funktioniert ganz gut, da dann automatisch in den Market gewechselt wird): market://search?q=pname:org.wordpress.android Was kann man mit der Wordpress-App machen? Grundsätzliche Verwaltungsaufgaben in den Bereichen Kommentare, Posts und Pages. Eigentlich auch die drei wirklich wichtigen Dinge, die man dann auch eventuell mobil erledigen möchte. Wobei den meisten wohl schon mit dem Kommentar-Management geholfen sein sollte; interessanterweise ist es auch der erste Tab nach dem Einloggen. Kommentare Comments können genehmigt, wieder auf unmoderiert gesetzt, als Spam markiert oder beantwortet werden. Direkt neue Kommentare zu schreiben ist nicht möglich (auch nicht über den Posts-Abschnitt). Posts Bei Posts kann man sich eine Vorschau oder die Kommentare zum Beitrag anzeigen lassen. Eine Bearbeitungsfunktion ist auch mit an Bord. Titel, Inhalt, Tags und Kategorie kann eingestellt und modifiziert werden. Auch der Status kann zwischen veröffentlicht oder nicht gewechselt werden (Häkchen setzen bzw. entfernen), leider kann kein Datum verändert werden, sodass eine zeitgesteuerte Veröffentlichung ...
Da $comments_by_type bei Wordpress mittlerweile nicht mehr so funktioniert, wie es sollte, musste ich mir für ein Theme etwas anderes überlegen, wie ich nach Kommentaren, Pings und Tweets filtern und sortieren kann. Ausgangsbasis ist die unter Wordpress Codex geschilderte Funktion wp_list_comments() und die Möglichkeit, dadurch eine Kommentarliste eines bestimmten Typs anzeigen zu lassen. ((Infos zum Template-Tag im Codex hier)) Voraussetzung ist daher, dass man sich mit Theme-Development in Wordpress auskennt! Ich musste leider zwei unangenehme Dinge feststellen: Die Variable $comments_by_type scheint nicht mehr zu existieren, die alternative Variante im Kommentar auf sivel.net hab ich erst gar nicht probiert, da sie im Codex nicht dokumentiert scheint und es also eher experimentiell wäre. Das Zählen nach Typen funktioniert nicht, sondern die Standardfunktion gibt nur die Summe aller Typen zurück. Nun gibt es zumindest für die Zählproblematik bereits einige Lösungen, aber das saubere Trennen ist damit nicht automatisch gelöst. Denn: die obige if-Abfrage lässt meinen Codeblock nicht ausblenden oder nicht anzeigen (hängt davon ab, ob Verneinung drin oder nicht, es gibt im Netzt BEIDE Varianten). Nämlich egal ob Kommentare vorhanden sind oder nicht, $comments_by_type bleibt für jeden Typ IMMER leer. Ergo: nutzloses Zeug! Nun habe ich mal durch Debugging herausgefunden, was denn die $comments so enthält, und prompt viel mir auf, wie des Rätsels Lösung ist, und zwar für beide Probleme gleichzeitig! Im Array $comments sind alle Kommentare jeglichen Typs hinterlegt, und das ist cool. Damit kann ...
Wordpress on steroids Folgender Artikel ist etwas für technisch interessierte Leser. Ich schildere hier meine Erfahrung mit dem Webserver nginx, dem FCGI-Dienst spawn-cgi und einem darauf laufenden Wordpress.
Sicherheitsupdate (Security Release) 2.8.6 von Wordpress ist draußen Nun, ich dachte zwar, mit der Version 2.8.5 wäre nun das Ende des 2.8er-Zweiges erreicht, aber scheinbar hat man doch noch eine weitere Lücke gefunden. Die Details dazu kann man in den Blogs zu Wordpress nachlesen (deutsch, englisch). Da wohl zwei teilweise sehr kritische Stellen geflickt worden sind, ist eine Aktualisierung anzuraten. Zum einen betrifft es die "Press This"-Funktion, zum anderen die Upload-Funktion. Wer eines von beiden häufiger bzw. regelmäßig benutzt, kommt um das Update nicht herum, um ganz sicher zu fahren. Viel Spaß beim weiteren Update-Marathon 2.8! Möge der Zweig 2.9 nicht ganz so buggy sein und uns mit monatlichen (oder gar wöchentlichen) Updates verschonen ...
Die Version 2.9 steht bald in den Startlöchern und damit wird der 2.8er Zweig abgeschlossen. Wie schon früher üblich, wird noch einmal ein letztes Update herausgegeben, ein sogenanntes Hardening-Release, sprich: es wird nochmals abgehärtet, sicherer gemacht. Ist an sich eine gute Sache, zumal nicht jeder unbedingt gleich auf den nächst höheren Versionszweig aufspringen will. Oftmals muss man ja warten, bis z. B. auch alle Plugins durchgetestet sind, je nach dem, wie stark der Kern von Wordpress sich gewandelt hat und dementsprechend die Plugins angepasst werden müssen. Wordpress 2.9 befindet sich bereits im Beta-Stadium und wird sicher in ein paar Wochen veröffentlicht (also ich hoffe jedenfalls noch dieses Jahr). Auf jeden Fall will man den Betatest einfacher gestalten und es wurde hierzu auch ein Plugin entwickelt. Eventuell werde ich mir dieses auch mal anschauen. Infos zum Hardening-Release auf dem Wordpress-Entwicklerblog (englisch); Beta-Tester Infos und BT-Plugin hier.
Nur eine kurze Meldung: In der Version 2.8.1 wurden wohl einige Dinge übersehen, diese wurden nun gefixt. Es handelt sich, wie bereits bei der Version 2.8.2 um ein Sicherheitsupdate und es wird daher dringend empfohlen, dieses zu installieren. ((Aufpassen, es wird gern die Sprachdatei "vergessen" bzw. mit jener von der wordpress.org-Seite ersetzt, einfach ein wenig warten und die deutschen Distributoren wie wordpress-deutschland.org ziehen mit korrekter Sprachdatei im Paket nach.)) [UPDATE] Ich habe nun auch die Wordpress NoFollowFree Edition auf 2.8.3 gebracht, der Patch kann nun für die aktuelle Wordpress-Version heruntergeladen werden.
Kaum das die Version 2.8.1 von Wordpress in freier Wildbahn ist, lese ich soeben, dass nun auch bereits die nächste Aktualisierung verfügbar ist: ein sicherheitsrelevantes Update. Ich gehe daher davon aus, dass alle Benutzer des 2.8er Zweiges definitiv aktualisieren sollten. Hier hat es also gar nicht sehr lange gedauert mit dem nächsten Bugfix, was mich etwas überrascht. Sonst sind sie nicht so schnell gewesen, dieses Mal hatten sie es dafür umso eiliger. Wer es also bisher versäumt hatte, sollte nun ganz gewiss auf Wordpress 2.8.2 updaten. ((Sicherheitsproblem im XSS-Bereich.)) Wenn das weiterhin so häufig läuft, sollten die Entwickler statt der klassischen Updatemethode (komplett neues WP aufspielen) nun doch eine Art Patch-Update einbauen, auch wenn das System selbst recht schlank ist. Aber gelegentlich hört man ja von zerschossenenen Installationen während des Update-Prozesses. Je weniger Dateien ausgetauscht werden müssen, desto sicherer wird aber auch diese Methode. Im Übrigen sollten sie beim eingebauten Update auch gleich das Datenbank-Backup mitanbieten. ((Es gibt da zwar gewisse Plugins dafür, aber die tun es bei mir meist eher schlecht als recht.))
Fast heimlich über Nacht wurde die neue Version 2.8.1 von Wordpress veröffentlicht, die DE-Version hat ebenfalls schnell nachgezogen.





